Dr. med. Friedhelm Kaup

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Die Harninkontinenz

Hier sind grundsätzlich zwei verschiedene Formen der Harninkontinenz zu unterscheiden.

1) Belastungsinkontinenz

Entweicht Urin unfreiwillig bei körperlicher Belastung wie Husten, Niesen oder sportlicher Betätigung, so spricht man von einer Belastungsinkontinenz.

2) Dranginkontinenz

Abzugrenzen hiervon ist die so genannte Dranginkontinenz.Urologische Privatpraxis Dr. med. Friedhelm Kaup

Hierbei handelt es sich um eine überaktive Blasenmuskulatur, die sich ständig zusammen ziehen will und so eine volle Harnblase signalisiert. Die Folge sind plötzlicher, häufiger Harndrang und ungewollter Urinfluss.

 

Diagnostische Mittel zur Abklärung der unterschiedlichen Inkontinenzformen:

  • Sonographie - zur Bestimmung des Harnblasenvolumens und des Restharns
  • Uroflowmetrie - zur Messung des Harnstrahles
  • Zystoskopie - eine mittels Video-Kamera durchgeführte
    Harnblasenspiegelung
  • Urodynamik (Cystomanometrie) Harndruckmessung zur
    exakten und individuellen Einordnung der vorliegenden
    Harninkontinenzform

Behandlungsmethoden

a) Nicht operative Maßnahmen:

  • Biofeedback Training
  • Beckenbodentraining
  • Beckenbodenstimulation
  • Neuromodulation
  • Botulinum-Toxin

 

b) Operative Maßnahmen:

  • Bandoperationen

Bei dieser Methode werden dünne, netzartige Dacron-Bändchen spannungsfrei (TVT) Tension Free Vaginaltype, um die Harnröhre platziert. Auf diese Weise wird die mittlere Harnröhre stabilisiert.
In über 80% der Fälle ist dieser wenig invasive Eingriff erfolgreich.

  • Prolaps oder Aufrichtungsoperationen

Hierbei wird die Harnblase in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt und über eine so genannte Sakropexie fixiert. Dies kann abhängig vom Befund durch eine offene Operation oder heute auch bereits in vielen Fällen durch eine sogenannte roboter-assistierte Operation mit dem DaVinci System erfolgen.

 

Fragen Sie uns!

Im Rahmen unserer speziellen Beratungssprechstunde zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung werden wir Ihre Fragen eingehend beantworten. Nach eingehender Untersuchung klären wir sie über Ihren individuellen Befund auf und beraten Sie darüber, welche spezielle Therapieform ob konservativ, zunächst medikamentös oder operativ für Sie geeignet ist.

 

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